Bau eines kleinen Steinbruchdioramas für Siku Control

Auf einer Plattengröße von 1Meter x 1,20 Meter soll ein kleiner Ausschnitt aus einem Steinbruchbetrieb entstehen, mit der Möglichkeit zum Beladen und Entladen von Fahrzeugen und dem Transport von Material. Ist zwar wenig Platz, aber darum auch eine kleine Herausforderung. Ich beschreibe den Dioramabau an Hand einiger Fotos

Zuerst aber mal ein kleines Video, was zeigt wie ein Losi Micro Rock Crawler über das mit Steinen belegte Diorama fährt

Das Video zeigt das fertige Diorama nur mit Steinen belegt

Baubeschreibung des Steinbruch Dioramas

Als Begrenzung habe ich eine plastische 3D Aquariumrückwand genommen. Das soll die steilen Wände des Steinbruchs darstellen. Die Farbe wird hinterher der fertigen Anlage angepasst.

Hier mal eine Nahaufnahme, welche die plastische Struktur der Plattenbegrenzung verdeutlicht

Eine 2. Ebene wurde aus enem 8 cm dicken Styroporblock geschnitten und 2 Auffahrrampen angebracht.

Auf dem Bild wurde die Plattenoberfläche schon mit Moltofill abgespachtelt und anschließend mit einem Wasser-Ponalgemisch übergestrichen. Ich streue sonst sofort feinen Sand über den frischen Anstrich, da ich den diesmal nicht zur Hand hatte, aber schon Kaffeeprütt gesammelt hatte, habe ich einfach eine handvoll Prütt in die Farbe geschmissen. Der Prütt färbt das Ponalgemisch ein und was noch wichtiger ist, er macht die gestrichene Fläche richtig griffig und rau.

Der erste Anstrich der Felswände zum testen des passenden Farbtones. Da der Bodengrund aus Kaffeemehl bestehen soll, was eine dunkelbraune Farbe hat, sollen aus Kontrastgründen die Felsen  heller ausfallen. Der Bodengrund wird nochmal mit Ponalmischung gestrichen und anschließend in der endgültigen Grundfarbe gestrichen.

Für den Bodenanstrich habe ich Ponal Holzleim Wasserfest mit ca 25% Wasser vermischt und dann noch etwas braune Farbe und Kaffemehl der Mischung beigefügt. verwendet wurde Vincent Profidecklack Seidenmatt auf Wasserbasis. Für die Wände habe ich mir aus Farben des gleichen Herstellers den Farbton zusammengemischt. Der Bodengrund wird eingefärbt, damit später durch die Fahrspuren im Kaffeemehl-Bodengrund kein weißer Bodenbelag durchschimmert. Es ist ja ein Diorama für RC Modelle und nicht für Standmodelle, darum sind auch vile Kompromisse nötig um so viel Fahrbereich wie möglich über zu lassen.

Ich habe die Farbgebung nochmal geändert und dem Sandsteingeröll angepasst, daß ich in meiner Umgebung finden kann, das erleichtert einiges bei der weiteren Gestaltung

Auch Kaffeemehl habe ich schon etwas aufgeschüttet, damit ich mal sehen kann wie der Kontrast so wirkt. Lieber hätte ich den Bodengrund in beigegrau gehabt, aber ich werde mich wohl  mit dem dunkelbraunen Kaffeemehl abfinden müssen

Hier liegt schon erheblich mehr Kaffeemehl auf dem Diorama. Das Kaffeemehl auf der oberen Fläche wurde nur durch den Fahrbetrieb der Modelle dort hinauf befördert. Als nächstes werde ich anfangen Details wie Bäume, Büsche, Steinhaufen, Gebäude und Baustellenkram aufzubauen. Auch die Felsrückwand muß nochmal bearbeitet werden, sie glänzt noch etwas.

Schranke mit Pförtnerhäuschen im Rohbau, hinter das Häuschen soll eijn  Dieseltank seinen Platz bekommen.

Malerarbeiten sind mir ein Greul, im waren Leben genauso wie im Modellbau, wie schön, daß man einiges vertuschen kann wenn man die Sachen künstlich altert

Pförtner und Tankanlage ist fertig. Es fehlen noch viele Details, aber das mach ich mal, wenn ich Langeweile habe.

Bitte beachtet auch meine Tips zur Erstellung von Diorama Zubehör

Als nächstes werde ich ein funktionsfähiges Hochsilo in Arbeit nehmen und auch darüber berichten

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